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23.03.2017

Deutscher Wetterdienst will stärker vor Hitze schützen

Boden

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat auf die Studie der Charité reagiert und  will seine Frühwarnsysteme bei Hitze ausbauen. Zum einen über eigene Kommunikationswege und zusätzlich über Ärzte und Apotheker mit Hilfe der KV Baden-Württemberg (KVBW) sowie möglicherweise über KVen weiterer Bundesländer.

Patienten mit Lungenerkrankungen (z.B. COPD) haben laut dieser Studie bei Hitzewellen ein um 43% erhöhtes Sterberisiko. Aber auch Betroffene mit Multipler Sklerose, Herz-/Kreislauferkrankte, Patienten mit Diabetes oder Parkinson und viele weitere Personengruppen leiden deutlich mehr an heißen Tagen und bei Hitzewellen als der Durchschnitt der Bevölkerung.

Das „Klima-Michel-Modell“ aus den 70er Jahren, das dem Hitzewarnsystem in Deutschland zugrunde liegt, geht von einem gesunden 35-jährigen Mann aus. Ältere Menschen, Kinder oder Schwangere kommen darin nicht vor. Dabei leiden diese Personengruppen deutlich mehr unter der Hitze und das schon bei deutlich niedrigeren Temperaturen. Unter den über 40-Jährigen liegt allein der Anteil der COPD Erkrankungen bei über 10%.

Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass 75% der Arbeitsschutzverantwortlichen in einer Online-Umfrage aus dem Jahr 2014 davon ausgehen, dass an Hitzetagen die Ausfallrate durch Krankheit zunimmt. Das beeinträchtigt aber nicht nur die Gesundheit der Mitarbeiter, sondern auch die Produktivität der Unternehmen.

Wichtig ist dabei, dass die Temperaturbelastung der Betroffenen an Hitzetagen deutlich gesenkt werden kann, um den Körper und damit das Herz-Kreislaufsystem sowie die Lunge zu entlasten. Dann kann Kühlung sogar lebensrettend sein.

Das Problem: Der Kauf, die Installation und die laufenden Kosten der geforderten Klimaanlagen sind kostenintensiv. Zudem führt der Einsatz von zusätzlichen Klimaanlagen durch den enormen Energiebedarf zu einer weiteren Zunahme der Erderwärmung durch den Ausstoß von enormen Mengen an CO2.

Daher wäre es wichtig, eine effektive Kühlung der betroffenen Personengruppen möglichst klimaneutral zu realisieren. Hier gibt es eine Lösung durch den Einsatz von aktiver Kühlfunktionsbekleidung, die darüber hinaus mobil und auch im Freien einsetzbar ist und laut einer Berechnung der Klimaexperten von climate partners 92% der CO2 Emissionen einspart.

Dabei erzielt Kühlfunktionsbekleidung mit 600 Watt/l eine effektive Kühlwirkung durch natürliche Verdunstungskälte, die zu einer Temperaturreduktion von bis zu 12°C führt. Damit wird der Körper deutlich von der körpereigenen Temperaturregulation entlastet, die z.B. bei COPD Patienten zu den im Ernstfall tödlichen Risiken führt.

E.COOLINE Kühlfunktionskleidung hat bereits in medizinischen Studien und im Alltag bereits seine Kühlwirkung bewiesen. Das verwendete Hightech-Material COOLINE® SX3 stammt aus deutscher Entwicklung, hat bereits mehrere Innovationspreise (u.a. „Land der Ideen“) gewonnen und wird auch in weiteren Designs zur Kühlung bei Spitzensportlern und in der Industrie eingesetzt. Die Bekleidung der E.COOLINE® Kollektion ist außerdem hygienisch und schützt den Menschen wie auch die Umwelt.

 

05.10.2015

DAS 2 MINUTEN DING

Das 2 Minuten Ding

Spontan sein - Spontan bleiben! Für Andreas Purcz ist das trotz Multipler Sklerose kein Problem. Auch wenn das Thermometer draußen etwas mit einer 3 vorne anzeigt und Sir Uhthoff wieder einmal zu Besuch ist und ihm den letzten Funken Kraft raubt. Trotzdem zieht er mit Freunden los, die spontan zum Spaziergang einladen.Wie schnell und einfach das geht, berichtet er in einer kurzen Präsentation

Normal würde ich bei den hohen Temperaturen dankend ablehnen und mich in die abgedunkelte Wohnung zurückziehen, die der Ventilator auf angenehme 24 Grad hält, erzählt er. Aber seit er weiß wie er sich helfen kann, lässt er es gar nicht mehr so weit kommen, keine Kraft mehr für Unternehmungen zu haben. „Mit E.COOLINE bin ich immer mit am Start", freut sich Andreas Purcz.

 

 

29.07.2015

3D-COOL-BOOSTER - COOL TO GO bei extremer Hitze

TURBO KUeHLUNG

Gut zu wissen: Auch bei extremen Hitzebedingungen über 40°C, hoher Luftfeuchtigkeit oder luftdichter Schutzkleidung funktioniert E.COOLINE mit dem COOL-TO-GO Prinzip schnell und mobil.  Durch das 3D-Mesh-Material besitzt E.COOLINE eine enorm große Oberfläche, um in Rekordzeit Kältekapazität zu speichern und diese zusätzlich zur Verdunstungskälte effektiv wieder abzugeben. Dadurch erhalten Sie einen zusätzlichen 3D-COOL-Booster, der Sie auch bei extremen Bedingungen länger kühl und fit hält.

 

Probieren Sie es aus. Alles, was Sie dazu brauchen, ist eine handelsübliche Kühltasche, Crushed-Ice und natürlich E.COOLINE. Wie die optimale Lösung für Ihr Einsatzgebiet funktioniert, erfahren Sie HIER

 

 

29.06.2015

COOL IN DER MENOPAUSE

Menopause Arzt shs 49064551

Was tun gegen Hitzewallungen? Das ist eine Frage, die viele Frauen ab 50 beschäftigt. Dafür werden eine Reihe Medikamente beworben. Das muss nicht immer sein. Gegen akute Hitzewallungen und Kreislaufprobleme helfen jetzt kühlende innovative Halstücher, die ohne Eisschrank funktionieren. Einfach zum Mitnehmen, die in der Handtasche aufbewahrt werden können und stundenlang kühlen – ganz nach Bedarf. Natürlich wurde das entsprechend getestet. Das POWERCOOL SX3 Halstuch wurde über Wochen verwendet und wurde dann auch gleich „adoptiert“.

Mehr dazu erfahren Sie HIER

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07.04.2015

HITZESCHLACHT BAUSTELLE

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Kühlkleidung für mehr Sicherheit und Gesundheit im Hoch- und Tiefbau

 „Ich lege mich jetzt erst mal 3 Tage in die Eistonne“ war eine der Reaktionen nach dem kräfteraubenden Spiel der Deutschen Fußball Nationalmannschaft gegen Algerien bei der WM 2014. Das würden viele Bauarbeiter im Sommer auch gerne tun. Der kleine aber feine Unterschied: Bauarbeiter haben nicht nach 90 Minuten frei, sondern müssen bei vollem Körpereinsatz den 8-stündigen Arbeitstag und den ganzen Sommer überstehen.

Die Arbeit in Hoch- und Tiefbau ist nach wie vor eine der kräfteraubendsten Tätigkeiten. Hinzu kommen Termindruck in der Fertigstellung und ein hoher Qualitätsanspruch der Bauherren. Zwar wurden bereits einige Bereiche verbessert, indem z.B. Absturzsicherungen eingeführt wurden. Gegen die enorme Hitzebelastung des Körpers im Sommer und eine zunehmende Gefährdung durch die UV-Strahlung gab es bislang jedoch wenig sinnvolle Maßnahmen.

Vor allem auf dem Bau gehen Arbeiter, die bei 30 Grad ohne Kopf- und Körperschutz arbeiten, ein extrem hohes Risiko ein. „Cool sein am Bau“ wird häufig den empfohlenen Schutzmaßnahmen vorgezogen! Zumal Schutzkleidung in der Regel Hitzestau verursacht und es dadurch zu schneller Erschöpfung, Konzentrationsverlust  und weiteren gesundheitlichen Problemen bis hin zu dauerhaften Gesundheitsschäden kommen kann. Eine möglicherweise lebensgefährliche Entscheidung.

Was also tun?

Kühlwesten, Kühlshirts oder kühlend Basecaps können hier helfen und manchmal sogar lebensrettend sein. Denn die E.COOLINE Kühlkleidung bietet Outdoor-Arbeitern sekundenschnell eine körpernahe, individuelle Kühlung von bis zu -12°C und macht empfohlene Schutzausrüstung dadurch auch bei größter Hitze erträglich. Helme mit kühlendem Inlay, kühlender Nackenschutz, Kühlweste und Kühlshirt erleichtern nicht nur die Arbeit mit Schutzkleidung, sondern bieten eine Möglichkeit, bei Hitze bis in die späten Abendstunden topfit zu bleiben. Und sie ersparen Outdoor-Arbeitern später wahrscheinlich so manches Hautkrebs-Leiden. Von den krankheitsbedingte Folgekosten für die Unternehmen und Versicherungen ganz zu schweigen.

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25.11.2014

DAS WIRD VERDAMMT HEISS

DM2014 Chrisian Reif SHIRTVEST

Die Sport-Elite trifft sich in den nächsten Jahren sehr häufig in Katar: Schwimm-WM (2014), Handball-WM (2015), Rad-WM (2016), Turn-WM (2018), Fußball-WM (2022).

Und jetzt ist Katar auch noch als Gastgeber der Leichtathletik-WM im Jahr 2019 bestimmt worden. Das entschied der Weltverband IAAF. Doha, die Hauptstadt des Emirats Katar setzte sich im Dreikampf gegen Barcelona und die US-Stadt Eugene durch.

Wie der IAAF mitteilte, findet das Turnier nicht wie sonst im August statt, sondern im Oktober. Damit will der Weltverband das Temperaturproblem entschärfen.

Clemens Prokop, der Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, ist dennoch skeptisch und sieht die klimatischen Bedingungen als große Herausforderung.

Klar ist: Das wird heiß werden. Gut, dass die deutschen Leichtathleten mit E.COOLINE Kühlkleidung wie Kühlweste und Kühlshirt ausgestattet sind.

25.11.2014

WIE AKTIVIERE ICH MEINE KÜHLKLEIDUNG RICHTIG?

VIDEO DREH Aktivierung deutsch end 1

Die E. COOLINE Kühlkleidung ist in wenigen Minuten einsatzbereit.

Der Einsatz von Kühlkleidung wie Kühlweste oder Kühlshirt ist denkbar einfach: 5 - 10 Sekunden mit Wasser aktivieren, leicht ausdrücken, in ein Handtuch einrollen - fertig! Anziehen und stundenlang kühl bleiben.

Das Hightech-Innenmaterial speichert schnell und unkompliziert das Wasser, das nur über Verdunstung wieder entweicht. Das Produkt reagiert dabei ähnlich wie der menschliche Körper, der seine Temperatur durch die Verdunstungskälte reguliert, die beim Verdunsten von Schweiß auf der Haut entsteht.

Wie es genau geht, zeigt das Video

24.11.2014

MEHR UV-SCHUTZ DANK KÜHLKLEIDUNG

bauarbeiter hitze

Heller Hautkrebs als Berufskrankheit anerkannt – Prävention sollte Vorrang haben

Heller Hautkrebs ist in Deutschland von Januar an als Berufskrankheit anerkannt. Damit haben Menschen, die in ihrem Job jahrelang der Sonne ausgesetzt sind und an dieser Hautkrebsart erkranken erstmals geregelte Ansprüche  auf Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung – samt Renten- und Entschädigungsansprüchen. Mit weitreichenden Folgen für die Wirtschaft.

Ob Straßenarbeiter, Dachdecker oder Briefträger: Menschen, die draußen arbeiten und dadurch ständig der UV-Strahlung ausgesetzt sind, haben ein doppelt hohes Hautkrebsrisiko.

Vor allem auf dem Bau gehen Arbeiter, die bei 30 Grad ohne Kopf- und Körperschutz arbeiten, ein extrem hohes Risiko ein. Schließlich gilt es gerade hier, lässig und cool zu sein. Wer Sonnenschutzmittel und dergleichen verwendet, wird schnell als Weichei abgestempelt.

Spezielle Schutzkleidung oder wenigstens lange Ärmel und lange Hosen könnten gegen UV-Strahlen helfen. Allerdings bleiben sie meist ungenutzt, da sie Hitzestau verursachen und dadurch zu schneller Erschöpfung, Konzentrationsverlust und weiteren gesundheitlichen Problemen bis hin zu dauerhaften Gesundheitsschäden führen. Auch Unfallrisiken sowie Ausfall- und Krankheitsquoten steigen bei Hitze deutlich an.

Was also tun? Vorgeschrieben ist Schutzkleidung nicht. Weder gegen UV-Strahlung – noch gegen Hitze. Bleibt zu hoffen, dass trotz fehlender spezifischer Arbeitsschutzverordnungen ein Umdenken in den Branchen einsetzt und schnellstmöglich geeignete Schutzmaßnahmen ergriffen werden, die den Arbeitern echte Vorteile bieten – und vor allem akzeptiert werden.

Aber: Die Zeit drängt. Denn steigende Temperaturen und der UN-Klimabericht mit einer Prognose von 100% mehr Hitzetagen bis 2020 werfen ihre Schatten voraus. Schon jetzt gehen Experten davon aus, dass fünf bis zehn Prozent der 30.000 Fälle von hellem Hautkrebs, die pro Jahr in Deutschland diagnostiziert werden, beruflich bedingt sind. Die Unfallversicherer kalkulieren bis 2020 hierfür rund 20,5 Millionen Euro mehr Leistungen – pro Jahr. Tendenz steigend. Wird ein Fall anerkannt, sind Renten und Entschädigungen möglich. Das kann extrem teuer werden.

Die gute Nachricht: Eine schnelle und einfache Lösung ist keine Utopie mehr. Die E.COOLINE Kühlkleidung bietet Outdoor-Arbeitern sekundenschnell eine körpernahe, individuelle Kühlung von bis zu -12°C und macht empfohlene Schutzausrüstung dadurch auch bei größter Hitze erträglich. Helme mit kühlendem Inlay, kühlender Nackenschutz, Kühlweste und Kühlshirt erleichtern nicht nur die Arbeit mit Schutzkleidung, sondern bieten eine Möglichkeit, bei Hitze bis in die späten Abendstunden topfit zu bleiben. Und sie ersparen Outdoor-Arbeitern später wahrscheinlich so manches Hautkrebs-Leiden. Von den krankheitsbedingte Folgekosten für die Unternehmen und Versicherungen ganz zu schweigen.

15.09.2014

ARBEITSSICHERHEIT: FEHLT UNTERNEHMEN DAS HINTERGRUNDWISSEN?

Studien Fakten NEU

Kaum ein Tag vergeht, an dem wir von den Medien nicht mindestens einmal über einen schweren Arbeitsunfall informiert werden. Als häufigste Ursache wird „menschliches Versagen“ genannt bzw. dass Fremdverschulden auszuschließen ist. Trotz zahlreicher Informations- und Präventionsmaßnahmen seitens der Krankenversicherungen und Unfallverhütungsinstitutionen seien die meisten Arbeitsunfälle laut Behörden vermeidbar gewesen, wenn entsprechende Sicherheitsmaßnahmen getroffen worden wären.

Warum also kommt es immer noch zu vielen – eigentlich vermeidbaren - Unfällen? Scheuen Unternehmen  zusätzliche Investitionen oder einen zu großen Aufwand für einen verbesserten Arbeitsschutz?

Wohl kaum angesichts der Tatsache, dass gesunde Arbeitsplätze eine Investition in Zukunft und Nachhaltigkeit sind – also nicht nur im Interesse der Arbeitnehmer liegen, sondern auch entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg und die Wettbewerbsfähigkeit eines Betriebes sind.

Daher liegt die Vermutung nahe, dass in vielen Fällen vor allem das Hintergrundwissen fehlt, mit welchen – teilweise sogar sehr einfach und schnell – Maßnahmen betrieblicher Gesundheitsschutz in die Praxis umgesetzt werden kann.

Wie problemlos die Arbeitssicherheit erhöht werden kann, zeigt sich am Beispiel hitzebelasteter Arbeitsplätze. Hier nimmt ohne ausreichende Kühlung die Arbeitsleistung der Mitarbeiter bereits ab 26°C ab, die Konzentration sinkt, Fehler und Unfälle nehmen zu und die Ausfall- und Krankheitsquote steigt.

E.COOLINE Kühlkleidung bietet hier eine einfache und schnelle Lösung. Denn Kühlwesten, Kühlshirts sowie kühlender Kopf- und Armschutz bieten Mitarbeitern sekundenschnell eine körpernahe, individuelle Kühlung von bis zu -12°C und verringern dadurch Gesundheits- und Konzentrationsprobleme. Die Unfallrisiken werden gesenkt, die Produktivität steigt, Liefertermine können eingehalten und zusätzliche Aufträge bearbeitet werden.

So gesehen sollte dies nicht nur ein Anreiz für weitere Aufklärungsarbeit seitens der Versicherungen und Gewerkschaften, sondern auch ein Grund für den Gesetzgeber sein, mehr für den Schutz von Arbeitnehmer/innen an hitzebelasteten Arbeitsplätzen zu tun. Eine Verordnung durch den Gesetzgeber würde die Situation von Millionen Arbeitnehmern in Deutschland vermutlich deutlich  verbessern und gleichzeitig Umsatz und Ertrag von Unternehmen steigern.

 

11.08.2014

OHNE WARNWESTE GEHT GAR NICHTS

Signalweste orange

Signalweste mit Kühlfunktion erhöht die Sicherheit im Straßenverkehr

Seit Juli 2014 gilt auch in Deutschland eine allgemeine Warnwestenpflicht. Unabhängig von der Zahl der mitfahrenden Personen muss in jedem Auto eine Warnweste vorhanden sein. In Deutschland gibt es zwar keine Tragepflicht, der Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD) empfiehlt allerdings, für alle möglichen Insassen (Anzahl der Sitzplätze) eine Warnweste dabeizuhaben und diese im Notfall noch vor dem Aussteigen anzulegen.

Da gerade während der Sommer-Reisezeit gehäuft Pannen oder Notfälle auftreten, lohnt es sich, Warnwesten mit Kühlfunktion anzuschaffen. Damit erhöht sich die Sicherheit deutlich. Denn wer nach einem Unfall oder einer Panne bei Hitze auf der Autobahn oder Landstraße herumlaufen muss, bekommt schon nach kürzester Zeit hitzebedingte Konzentrationsprobleme oder Erschöpfungssymptome – häufige Ursache für weitere folgenschwere Unfälle.

Die kühlenden Warnwesten von E.COOLINE erhalten Konzentration und Gesundheit selbst bei extrem hohen Temperaturen und reduzieren so die Gefahr, aufgrund fehlender Aufmerksamkeit oder gesundheitlicher Beschwerden wie Schwindel, Erschöpfung und Herz-Kreislaufproblemen von einem nachfolgenden Auto oder Brummi erfasst zu werden.

Die Warnweste entspricht der DIN EN 471 und sollte auf jeden Fall griffbereit im Auto verstaut sein – also im Fahrzeuginneren, z. B in den Seitenfächern oder unter dem Sitz. Sie ist mit nur wenig Wasser – im Sommer sowieso ein Muss bei jeder Fahrt – in Sekunden einsatzbereit.

Die neue Warnwesten -Regelung betrifft alle in Deutschland zugelassenen Pkw, Lkw und Busse. Der Fahrer ist verpflichtet die Weste bei einer Kontrolle vorzuzeigen und zur Prüfung auszuhändigen. Bei einem Verstoß droht ein Verwarnungsgeld in Höhe von 15 Euro.

Im Ausland gelten die unterschiedlichsten Regelungen: Mitführ- oder Tragepflicht, Warnweste nur für den Fahrer oder für alle Insassen. In einigen Staaten drohen bei Zuwiderhandlung saftige Bußgelder: Während man in Österreich bis zu 2.180 Euro zahlen muss (in der Regel allerdings nur 14 Euro), liegt das Bußgeld z.B. in Portugal zwischen 60 und 120 Euro. In Italien werden Missachtungen mit mindestens 35 Euro geahndet und in Spanien mit 91 Euro.

 

Hier gibt´s Sie die kühlenden E.COOLINE Warnwesten nach der DIN EN 471.  

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09.08.2014

MEHR TOTE DURCH FEHLENDEN HITZESCHUTZ IN DER WOHNUNG?

Wohnung

Kühlkleidung für Gesundheit und Wohlbefinden bei hohen Temperaturen

Im Sommer wird es in manchen Wohnungen unerträglich heiß. Wer in der Stadt lebt, leidet besonders unter den hohen Temperaturen. Die Straßen- und Häuserlandschaften sind tagsüber der perfekte Wärmespeicher. Fehlender oder unzureichender baulicher Wärmeschutz sorgt dann dafür, dass Wohnungen zu Schwitzkammern werden.

Das ist nicht nur extrem unangenehm, sondern birgt auch gesundheitliche Risiken.  Nach arbeitsmedizinischen Erkenntnissen liegt die „Wohlbefindlichkeitsschwelle“ im Bereich von 25 bis 26 Grad. Darüber hinaus kann es kritisch werden. Laut einer Studie des Helmholtz Zentrums in München steigt bei Hitze die Zahl der Todesopfer in Deutschland um bis zu 9,5 Prozent an.  Häufigste Todesursache: Herz-Kreislauf Erkrankungen. Denn hohe Temperaturen lassen unter anderem das Blut zähflüssiger werden und damit das Thromboserisiko ansteigen.

Da Wissenschaftler davon ausgehen, dass die Anzahl der Hitzetage aufgrund des Klimawandels weiter steigt, wird voraussichtlich auch die Zahl der Hitzeopfer zunehmen. Was also können hitzegeplagte Bewohner tun, um der brütenden Hitze in ihrer Wohnung zu trotzen und sie gesundheitlich unbeschadet zu überstehen?

Das Lüften in den Abend-, Nacht- und Morgenstunden ist eine effektive Maßnahme, um kühle Luft in die Räume zu bekommen. Ist die Wohnung aber erst einmal aufgeheizt, ist es schwer, die Raumtemperatur wieder zu senken.

Teure Umbau- und Sanierungsmaßnahmen sind eine Möglichkeit, das Problem zu lösen. Auch Klimaanlagen und Ventilator können die Hitze teilweise vertreiben. Allerdings: Beide Geräte fressen viel Strom und sind daher sehr umweltschädlich. Darüber hinaus verursachen sie nicht nur in der Anschaffung hohe Kosten. Laut der Deutschen Energieagentur (dena) verbraucht ein durchschnittlich großes Raumklimagerät pro Monat so viel Strom wie eine Kühl-/Gefrierkombination im ganzen Jahr.

Wie also sieht die perfekte Kühlmöglichkeit in heißen Wohnungen aus? Was die wenigstens wissen: Es gibt Kühltextilien.

Die E.COOLINE Kühlkleidung bieten einen effektiven und gleichzeitig umweltfreundlichen Schutz gegen Hitzestress und den damit verbundenen Gesundheitsrisiken. Egal ob tagsüber oder in der Nacht: die Kühlshirts, Kühltücher und weitere Hightech-Kühltextilien kühlen den Körper stundenlang auf der Oberfläche bis zu 8°C und reduzieren damit den Aufwand der körpereigenen Thermoregulation. Das spart Energie und entlastet das Herz-Kreislaufsystem nachweislich. Zudem ist die Anwendung einfach, sekundenschnell und mobil – ganz ohne externe Stromquellen und damit ohne zusätzlichen CO2-Ausstoß.

Die passende Lösung für Hitzeprobleme in der Wohnung gibt´s hier

 

05.08.2014

SPORT TREIBEN BEI HITZE

Jens Maspfuhl Golfen mit Kuehlweste2

Schon für gesunde Menschen gibt es hunderte  von Tipps, die man beachten sollte, wenn man bei hohen Temperaturen Sport treibt. Schließlich belastet Hitze den Körper und es kann schnell zu einer Überbelastung des Körpers kommen. Die Folgen sind Übelkeit, Herz-Kreislaufprobleme bis hin zum Hitzekollaps. Wie muss es dann einem Menschen gehen, der in Folge seiner Querschnittslähmung gar nicht schwitzen kann? Und das gar noch in Thailand bei 34 Grad? Jens Maspfuhl, der Deutsche Meister im Behindertengolf, hat damit dank E.COOLINE kein Problem.Ausgestattet mit Kühlshirt und kühlendem Basecap geht  er auch bei diesen Temperaturen auf Tour
Standbild Video: http://youtu.be/IN7i0Q-JqHo

 

30.07.2014

WAS VIELE FIRMEN MIT DER FORMEL 1 GEMEINSAM HABEN

idenixx Formel1

Ganz einfach: Hitze am Arbeitsplatz. Vielleicht nicht immer und nicht immer gleich stark. Aber unbestritten ist, dass die Gesundheit, Konzentration und Leistungsfähigkeit bei Temperaturen ab 26°C deutlich beeinträchtigt wird. Das Lotus F1 Team setzt deshalb seit dem Rennen in Malaysia auf Kühlshirts, Helminlays und Armkühler mit COOLINE SX3 Technologie. Warum die Kühltextilien so wichtig sind, erklärt Lotus Formel  1 Teamchef  Paul Seaby: http://www.youtube.com/watch?v=yG5XymVR6Lo

Nicht nur der Formel 1 Teamchef, sondern auch der aktuelle UNO Klimabericht sagt mehr Hitzewellen voraus. Daher wird es auch für Firmen immer wichtiger, ihre Mitarbeiter vor Überhitzung am Arbeitsplatz zu schützen und dadurch für mehr Gesundheit, Konzentration und Leistungsfähigkeit zu sorgen. Davon profitieren Mitarbeiter und Unternehmen gleichermaßen.

 

23.07.2014

HITZEREKORDE AM FLIEßBAND - EINE GEFAHR FÜR GESUNDHEIT UND UMWELT

ARDtext Hitzerekord

Ein Hitzerekord jagt den nächsten. Umso wichtiger wird es, Menschen gegen Hitzestress zu schützen und gleichzeitig unsere Zukunft nachhaltig zu sichern und die Umwelt zu bewahren. Unsere Kühltextilien leisten hier einen wichtigen Beitrag, da sie die Gesundheit und Leistung bei Hitze erhalten und – im Gegensatz zu Klimaanlagen – keine zusätzlichen Treibhausgasemissionen verursachen. Da viele Unternehmen, Sportler und Menschen mit Hitzeproblemen dank E.COOLINE auf umweltbelastende Klimaanlagen verzichten, leistet unsere Kühlkleidung hier ja auch schon einen weitreichenden Beitrag,

Leider lassen sich derzeit aber nicht alle CO2-Emissionen vollständig vermeiden. Nicht weiter reduzierbare Emissionen können allerdings überprüft und durch hochwertige Waldklimaschutzprojekte mit sozialen und ökologischen Zusatznutzen ausgeglichen werden. Deshalb haben wir unser Unternehmen analysieren und geeignete Maßnahmen definieren lassen, damit pervormance international und die E.COOLINE Kühltextilien klimaneutral sind.

Tags: Hitze
21.07.2014

TÜV RHEINLAND EMPFIEHLT KÜHLWESTEN

logoTUeV Rheinland Group 46685DE

Mit der Dienstleistung „Geprüfter Wärmearbeitsplatz“ in Kooperation mit TÜV Rheinland bietet die PERVORMANCE international GmbH gezielte Unterstützung bei der Umsetzung der Arbeitsstättenverordnung. Denn für Arbeitgeber besteht laut Punkt A3.5 der Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR) bereits bei Lufttemperaturen über 26 Grad Celsius eine erhöhte Sorgfaltspflicht gegenüber den Angestellten. Unter bestimmten Voraussetzungen – beispielsweise bei der Verrichtung schwerer körperlicher Arbeit, aber auch im Fall der Bürotätigkeit von schutzbedürftigen Beschäftigten – sollten ab diesem Schwellenwert Maßnahmen ergriffen werden, die der Wärmebelastung entgegenwirken. Ab 30 Grad Celsius Lufttemperatur ist eine Reaktion seitens des Arbeitgebers zur Vorbeugung erhöhter Gesundheits- und Unfallrisiken ausnahmslos erforderlich. PERVORMANCE international und die TÜV Rheinland Leben und Gesundheit GmbH (TLG) haben sich diese Problematik zur gemeinsamen Aufgabe gemacht: Wärmebelastete Arbeitsplätze werden von den Spezialisten des TÜV Rheinland nicht nur identifiziert und analysiert. Darüber hinaus liegt das Augenmerk auf dem spezifischen Nutzen der funktionalen Kühltextilien der E.COOLINE-Kollektion in der konkreten Arbeitssituation. Somit erhalten Unternehmen die Sicherheit, nachweislich geeignete Gegenmaßnahmen bei bestehender Überhitzung einzuführen.

Der Faktor Temperatur gewinnt im Arbeitsalltag zunehmend an Bedeutung. Laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) sind ungünstige klimatische Bedingungen am Arbeitsplatz für 20 Prozent der Erwerbstätigen ein kritisches Thema. Gerade Hitze wirkt sich negativ auf Wohlbefinden und Gesundheit aus und beeinträchtigt nachweislich das Herz-Kreislauf-System und  den Stoffwechsel – mit eindeutig negativen Folgen für die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten im Unternehmen. Nach Berechnungen des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel liegt der Produktivitätsverlust an Hitzetagen bei 12 Prozent. Denn durch Schwitzen als natürliche Reaktion auf hohe Temperaturen werden enorm viel Energie und Flüssigkeit verbraucht. Aufgrund des dadurch ausgelösten Konzentrationsabfalls steigt zudem das Unfallrisiko, wie einschlägige Studien belegen.

Unternehmen sollten im (Wärme-)Bilde sein


Um den Körper nachhaltig schützen und die volle Arbeitskraft erhalten zu können, sind die Ermittlung der tatsächlichen Wärmebelastung am Arbeitsplatz sowie die Überprüfung der Effektivität einzelner Gegenmaßnahmen wichtige Voraussetzung. Die H.E.A.T. Analyse der TLG basiert auf international validierten Verfahren und Untersuchungs-Tools entsprechend DIN EN 27234 und somit auf Kennzahlen, die eine professionelle Aussage über die Wärmebelastung am Arbeitsplatz ermöglichen. Via Hitzestressmonitor wird nach Erfassung von Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftbewegung und Strahlung der jeweilige WBGT-Wert (Wet Bulb Globe Temperature) berechnet und visualisiert. Zudem werden körperliche Parameter während der eigentlichen Tätigkeit am Arbeitsplatz mit und ohne die Kühlkleidung E.COOLINE ermittelt und gegenübergestellt. Bisherige Erprobungsstudien haben bereits gezeigt, dass durch den Einsatz der Kühltextilien eine vorliegende Wärmebelastung deutlich reduziert und ein gesundheitlich verträgliches Niveau erreicht werden kann – ganz im Sinne der Arbeitstättenverordnung und des Arbeitgebers: Denn mit dem Wohlbefinden steigt auch die Leistungsfähigkeit des Mitarbeiters. Gerade in Zeiten der demografischen Überalterung der Beschäftigten ist es wichtig, Arbeitnehmer gesünder und damit länger und produktiver am Arbeitsplatz zu erhalten. Da gerade ältere Arbeitnehmer besonders unter höheren Temperaturen leiden, sind effektive Maßnahmen gegen hohe Temperaturen auch ein strategisches Investment in die erfolgreiche Zukunft von Unternehmen.

 

21.05.2014

75% ALLER UNTERNEHMEN VERHEIZEN IHRE MITARBEITER

Schweisser weniger Erschoepfung bei Hitzearbeit mit E.COOLINE

Online Umfrageergebnisse führen zu Petition im Bundestag

Steigende Arbeitsunfallzahlen und mehr Ausfallzeiten durch Hitze – das sind nur zwei von vielen alarmierenden Ergebnissen einer aktuellen Online-Umfrage* bei 88 Unternehmen mit rund 640.000 Mitarbeitern zur Hitze-Situation am Arbeitsplatz. Diese Zahlen demonstrieren deutlich die prekäre Arbeitsschutzsituation bei Temperaturen ab 26°C oder sogar 37°C.

Einige der Ergebnisse im Einzelnen:

  • Die Anzahl der betroffenen Mitarbeiter ist deutlich höher als angenommen. Viele Unternehmen (75%) haben ganzjährig bzw. im Sommer Wärme- bzw. Hitzearbeitsplätze.
  • Die Belastung der Mitarbeiter bei Hitze in Bezug auf Gesundheit, Unfallgefahr und Leistungsfähigkeit ist laut 94% aller befragten Unternehmen sehr hoch einzuschätzen.
  • Die Konzentration und Leistungsfähigkeit sinkt (96% Zustimmung), die gesundheitliche Belastung steigt (94% Zustimmung) und die Unfallgefahr sowie Krankheitsrate werden hitzebedingt ebenfalls deutlich höher (75%).

Der Sommer 2014 hat sich dieser Tage bereits angekündigt und es soll laut Prognosen des Deutschen Wetterdienstes heiß werden. Laut BAuA (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin) kommen dann mindestens 3.7 Mio. Arbeitnehmer** in Deutschland ins Schwitzen! Die Zahlen des UN-Klimaberichtes mit einer Prognose von 100% mehr Hitzetagen bis 2020 werfen ebenfalls „kaum Schatten voraus“.

Deutlich erhöhte Temperaturen spiegeln sich immer in einer geringeren Leistungsfähigkeit und verminderter Konzentrationsfähigkeit wider und können zu einer Gefährdung von Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten führen. Ausfalltage und Arbeitsunfallraten steigen.

Dies wirkt sich nicht nur auf die Beschäftigten selbst, sondern durch eine geringere Arbeitsproduktivität auch auf die Umsätze und die Leistungsfähigkeit der betroffenen Unternehmen aus.

Laut einer Studie des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) könnte allein die durch den Klimawandel zusätzliche Anzahl extrem heißer Tage dem deutschen Bruttosozialprodukt in Zukunft einen spürbaren Dämpfer von bis zu 12% verpassen – woraus sich natürlich Rückschlüsse auf eine geringere Produktivität in Unternehmen bei den momentan herrschenden sommerlichen Temperaturen ziehen lassen.

86% der Unternehmen stellen bereits kostenlose Getränke bereit, 71% verwenden Klima- oder Lüftungsanlagen, 66% der befragten Unternehmen haben Sonnenschutzmaßnahmen, 51% machen mehr Pausen und Gleitzeit, 39% verwenden Kühlkleidung, 34% Hitzeschutzkleidung und 6% Luftduschen oder Wasserschleier.

54% der Befragten sind außerdem der Meinung, dass der Klimawandel die Belastungen für die Arbeitnehmer weiter erhöht.

Ein weiterer Grund für den Gesetzgeber deutlich mehr für den Schutz von Arbeitnehmer/innen an hitzebelasteten Arbeitsplätzen zu tun. Eine Verordnung durch den Gesetzgeber würde die Situation von Millionen Arbeitnehmern in Deutschland vermutlich deutlich verbessern. 60% der Befragten sind auf jeden Fall dieser Meinung. Dem deutschen Bundestag als auch der Europäischen Union liegt deshalb bereits eine Petition mit dem Vorschlag einer „Verordnung für Wärme- und Hitzearbeitsplätze “ vor.

E.COOLINE Kühlkleidung führt zu einer deutlichen Verbesserung der Arbeitssituation von Mitarbeitern an hitzebelasteten Arbeitsplätzen. Die neue E.COOLINE ShirtWeste macht das kühlen jetzt noch einfacher. Mit 24 KühlPads, elastischem Meshmaterial für eine perfekte Passform und einem stabilen Reißverschluss für höchste Ansprüche. Für körpernahe, individuelle Kühlung von bis zu -12°C in Sekunden über Stunden.

Damit die Gesundheit von Mitarbeitern und die Produktivität der Unternehmen in Deutschland geschützt werden.

Quellen:
*Online Umfrage im Rahmen einer Bachelor Arbeit zum Thema „„Analyse der rechtlichen Rahmenbedingungen und Konzeption einer Verordnung für Wärme- und Hitzearbeitsplätze““ der Hochschule Ulm
**Betriebsinfo Arbeitsschutz – Gesundheitsschutz in Zahlen Ausgabe 2008, BAuA

15.05.2014

WENIGER KRIEGE DURCH KÜHLUNG?

Schwitzer Military

Eine gewagte Hypothese, die aber durch die Studie des Teams um Solomon Hsiang von der Princeton University, New Jersey, USA realistisch erscheint. Bereits eine Temperaturerhöhung von 0,4°C hatte eine erhöhte Gewaltbereitschaft von 4% zur Folge. In extremen Fällen lag der Anstieg sogar bei +14%.

Nicht nur bei persönlichen Konflikten sondern gerade bei Aufständen und Bürgerkriegen spielt die Temperatur eine große Rolle behaupten die Forscher. Natürlich gibt es immer auch Ausnahmen, wie der Kommentar der Studie, die in der renommierten Fachzeitschrift „Science“ erschien, nahelegt.

Aber der Trend in 60 Studien aus der ganzen Welt über einen enormen Zeitraum, die zum Zweck dieser Publikation ausgewertet wurden, ist eindeutig.

Je heißer es ist, desto mehr Gewalt.

In Zeiten des Klimawandels und der globalen Erwärmung keine guten Aussichten für den Weltfrieden. Die Forscher mutmaßen, dass es aufgrund dieser Faktoren und der damit verbundenen Temperaturen weltweit zu deutlich mehr kriegerischen Auseinandersetzungen kommen wird.

Bei der momentan diskutierten Klimaerwärmung von 2°C könnte die Zunahme von Konflikten in einigen Regionen um 50% steigen mutmaßen die Forscher.Auch die Verschlechterung der Wirtschaftslage aufgrund schlechterer Ernten durch die Klimaveränderungen und der damit verbundenen Existenzangst könnte dazu führen, dass die Menschen vermehrt zu Waffen greifen.

Nicht nur kriegerische Auseinandersetzungen auch Konflikte im persönlichen Bereich sind hierbei von der Temperaturbelastung betroffen. Bereits in 2005 hatte Prof. Gerhard Arminger von der Universität Wuppertal bei einer Studie für die Bundesanstalt für Straßenverkehr festgestellt, dass die Temperaturerhöhung zu deutlich mehr Unfällen im Straßenverkehr führt.

„Ab 25°C geht die Unfallrate bei jedem zusätzlichen Grad um 1% rauf. Die Aggressivität steigt meiner Meinung nach auch", betonte Arminger. Eine Aussage, die man ihm als täglicher Autofahrer sofort glaubt.

Was passiert dann mit dem Psychostress an 10% aller Arbeitsplätze, die zu Hitzearbeitsplätzen zählen, weil die Temperatur an heißen Tagen 37°C übersteigt? Gerade beim Arbeiten über 8 Stunden am Tag nimmt die Aggressivität zu, das Betriebsklima wird schlechter. Der Stress für jeden Einzelnen steigt und nicht nur Herz-Kreislaufbeschwerden, Kopfschmerzen und Hitzekrämpfe sondern auch Krankheitserscheinungen wie Burn out Syndrome nehmen zu.

Wie die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) bei der Hitzewelle im Sommer 2010 in einer Umfrage herausgefunden hat, leidet jedes zweite Unternehmen beziehungsweise seine Mitarbeiter unter der Hitze am Arbeitsplatz. Zwar gibt es mit der Arbeitsstätten-Richtlinie eine Empfehlung von höchstens 26 Grad und eine Verordnung, die besagt, dass durch die Temperaturen gesundheitliche Schäden nicht eintreten dürfen, dennoch handelt es sich hierbei lediglich um Empfehlungen.

Auch Hsiang, der Autor der obengenannten US-amerikanischen Studie sagt: Menschen sind bei Hitze generell weniger produktiv und schneller erschöpft. Um 1,8% nimmt die Produktivität pro Grad Temperaturerhöhung ab postulierten Joshua Zivin und Matthew Neidell in einem NBER Papier publiziert in 2011.

Westliche Länder können zwar durch Klimaanlagen einiges abfangen aber nicht an jedem Arbeitsplatz ist dies umsetzbar. Zudem erhöhen Klimaanlagen aufgrund ihres enormen Energieverbrauchs wiederum die globale Erwärmung. Eine verheerende Kettenreaktion meinen auch die Forscher.

Doch es gibt eine Lösung, wie Personenkühlung einfach, schnell und energiesparend umgesetzt werden kann. Mit Kühltextilien, die die Temperaturbelastung um bis zu 12°C senken, könnte z.B. der Hitzestress am Arbeitsplatz deutlich reduziert werden. Verglichen mit den Daten der Studien könnte damit die Unfallgefahr um bis zu 12% vermindert und die Produktivität und Leistung um 12% erhöht werden. Ein Wert, der vom Institut für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel bereits in 2010 veröffentlicht wurde. Der volkwirtschaftliche Schaden von 2,4 Mrd. Euro, den die Autoren damals aufgrund der Temperaturbelastung durch Hitze am Arbeitsplatz konservativ berechnet haben, wäre damit deutlich reduziert.

 

Physikalisch in Sekunden effektiv wirksam durch Verdunstungskälte in Form von Kühlwesten, T-Shirts und Kopfbedeckungen mit einem Wasserspeicher in dem eigens entwickelten 3D-Meshmaterial.

Einfacher kann Kühlung nicht sein...auch wenn es noch ein weiter Weg sein wird damit Kriege zu verhindern. Aber ein besseres Betriebsklima und weniger Psychostress am Arbeitsplatz sind ein erster Schritt in die richtige Richtung.