de | en
21.07.2014

TÜV RHEINLAND EMPFIEHLT KÜHLWESTEN

logoTUeV Rheinland Group 46685DE

Mit der Dienstleistung „Geprüfter Wärmearbeitsplatz“ in Kooperation mit TÜV Rheinland bietet die PERVORMANCE international GmbH gezielte Unterstützung bei der Umsetzung der Arbeitsstättenverordnung. Denn für Arbeitgeber besteht laut Punkt A3.5 der Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR) bereits bei Lufttemperaturen über 26 Grad Celsius eine erhöhte Sorgfaltspflicht gegenüber den Angestellten. Unter bestimmten Voraussetzungen – beispielsweise bei der Verrichtung schwerer körperlicher Arbeit, aber auch im Fall der Bürotätigkeit von schutzbedürftigen Beschäftigten – sollten ab diesem Schwellenwert Maßnahmen ergriffen werden, die der Wärmebelastung entgegenwirken. Ab 30 Grad Celsius Lufttemperatur ist eine Reaktion seitens des Arbeitgebers zur Vorbeugung erhöhter Gesundheits- und Unfallrisiken ausnahmslos erforderlich. PERVORMANCE international und die TÜV Rheinland Leben und Gesundheit GmbH (TLG) haben sich diese Problematik zur gemeinsamen Aufgabe gemacht: Wärmebelastete Arbeitsplätze werden von den Spezialisten des TÜV Rheinland nicht nur identifiziert und analysiert. Darüber hinaus liegt das Augenmerk auf dem spezifischen Nutzen der funktionalen Kühltextilien der E.COOLINE-Kollektion in der konkreten Arbeitssituation. Somit erhalten Unternehmen die Sicherheit, nachweislich geeignete Gegenmaßnahmen bei bestehender Überhitzung einzuführen.

Der Faktor Temperatur gewinnt im Arbeitsalltag zunehmend an Bedeutung. Laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) sind ungünstige klimatische Bedingungen am Arbeitsplatz für 20 Prozent der Erwerbstätigen ein kritisches Thema. Gerade Hitze wirkt sich negativ auf Wohlbefinden und Gesundheit aus und beeinträchtigt nachweislich das Herz-Kreislauf-System und  den Stoffwechsel – mit eindeutig negativen Folgen für die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten im Unternehmen. Nach Berechnungen des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel liegt der Produktivitätsverlust an Hitzetagen bei 12 Prozent. Denn durch Schwitzen als natürliche Reaktion auf hohe Temperaturen werden enorm viel Energie und Flüssigkeit verbraucht. Aufgrund des dadurch ausgelösten Konzentrationsabfalls steigt zudem das Unfallrisiko, wie einschlägige Studien belegen.

Unternehmen sollten im (Wärme-)Bilde sein


Um den Körper nachhaltig schützen und die volle Arbeitskraft erhalten zu können, sind die Ermittlung der tatsächlichen Wärmebelastung am Arbeitsplatz sowie die Überprüfung der Effektivität einzelner Gegenmaßnahmen wichtige Voraussetzung. Die H.E.A.T. Analyse der TLG basiert auf international validierten Verfahren und Untersuchungs-Tools entsprechend DIN EN 27234 und somit auf Kennzahlen, die eine professionelle Aussage über die Wärmebelastung am Arbeitsplatz ermöglichen. Via Hitzestressmonitor wird nach Erfassung von Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftbewegung und Strahlung der jeweilige WBGT-Wert (Wet Bulb Globe Temperature) berechnet und visualisiert. Zudem werden körperliche Parameter während der eigentlichen Tätigkeit am Arbeitsplatz mit und ohne die Kühlkleidung E.COOLINE ermittelt und gegenübergestellt. Bisherige Erprobungsstudien haben bereits gezeigt, dass durch den Einsatz der Kühltextilien eine vorliegende Wärmebelastung deutlich reduziert und ein gesundheitlich verträgliches Niveau erreicht werden kann – ganz im Sinne der Arbeitstättenverordnung und des Arbeitgebers: Denn mit dem Wohlbefinden steigt auch die Leistungsfähigkeit des Mitarbeiters. Gerade in Zeiten der demografischen Überalterung der Beschäftigten ist es wichtig, Arbeitnehmer gesünder und damit länger und produktiver am Arbeitsplatz zu erhalten. Da gerade ältere Arbeitnehmer besonders unter höheren Temperaturen leiden, sind effektive Maßnahmen gegen hohe Temperaturen auch ein strategisches Investment in die erfolgreiche Zukunft von Unternehmen.